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Zeittafel zur Geschichte der Maschinenfabrik FAHR

j g fahr

alte muehle

Firmengründer
Johann Georg Fahr
(1836 - 1916)
Gründerhaus Neumühle
Gottmadingen

1870
Gründung des Unternehmens als mechanische Werkstätte

1892
Kauf des Zweigwerks Stockach, Einrichtung der Giesserei

1911
Spezialisierung der Produktion auf Erntemaschinen, Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft

1919
Produktions - und Vertriebszusammenarbeit mit der Fa.Krupp (bis 1925)

1930
Beginn der Fliessbandproduktion von Bindemähern

1938
Beginn der Mähdrescher-Entwicklung
Beginn der FAHR - Schlepper - Produktion

1939
Höchste Jahresproduktionszahlen für:
- Grasmäher: 29380 Stück ( bis 80 St / Tag )
- Bindemäher: 12500 Stück ( bis 30 St / Tag )

1940
Staatlich verordnete Beschränkung der Produktion auf Bindemäher, Grasmäher und Holzgas-Schlepper

1942
Zwangsweise Produktion von Panzermotoren (Maybach) und Munition (etwa 50 % der Gesammtkapazität) in Gottmadingen

1945
Teilweise Zerstörung der Werksanlagen in Gottmadingen und in Stockach bei Bombenangriff

1951
Serienmässige Herstellung von Feldhäckslern (erstmals in Deutschland)
FAHR zeigt den ersten deutschen Selbstfahr-Mähdrescher auf der DLG - Ausstellung in Hamburg
Übernahme der Zahnradfabrik Karlsruhe

1952
Beginn der Serienproduktion von Selbstfahr-Mähdreschern
Gründung FAHR-Argentina in Buenos Aires

1961
Erwerb des Kreiselheuer-Patents von Maugg
Übernahme von 25 % des Aktienkapitals durch Klöckner-Humboldt-Deutz AG (KHD)

1962
Einstellung der FAHR-Schlepper-Produktion
Zahnradfabrik Karlsruhe wird nach Argentinien verkauft

1963
Höchster Personalbestand 4200 Mitarbeiter

1965
Übernahme der Dreschmaschinen-Fabrik Wöhrle, Mühlhausen (Verlagerung der Wagen-Produktion)

1966
max. Kreiselheuer-Jahresstückzahl: 66 270 Stück (bis 280 Stck / Tag)

1968
KHD übernimmt die Mehrheit des FAHR - Aktienkapitals

1969
Gründung der DEUTZ-FAHR-VERTRIEBS-GMBH

1970
Übernahme der Landmaschinen-Fabrik KÖDEL u. BÖHM in Lauingen

1971
Verlagerung der Mähdrescher-Produktion nach Lauingen

1975
KHD übernimmt die restlichen FAHR-Aktien

1977
FAHR wird ganz in den KHD - Konzern eingegliedert

1984
Schliessung der Giesserei Stockach

1988
Eingliederung (Dezember) von DEUTZ - FAHR in die niederländische Firmengruppe GREENLAND

1995
KHD verkauft den Unternehmensberecih Landtechnik mit dem DEUTZ-FAHR-Mähdrescherwerk in Lauingen an die italienische SAME GRUPPE
Die Produktbenennung DEUTZ-FAHR bleibt erhalten.

1998
GREENLAND wird von dem norwegischen Landmaschinenkonzern KVERNELAND übernommen.

2007
KVERNELAND entschließt sich, die Produktion in andere Werke des Konzerns zu verlagern. Die Entwicklungsabteilung bleibt vorerst noch in Gottmadingen.

2008
Das Werksgelände wird an einen Investor veräußert. Es entsteht ein moderner Industriepark, in dem sich viele kleine und mittelgroße Betriebe ansiedeln.

 

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Hauptwerk Gottmadingen, Giesserei Stockach, Wagenbau Mühlhausen
Mähdrescherwerk Lauingen, Zahnrad- und Getriebebau Karlsruhe, Schlepperwerk FAHR-ARGENTINA Buenos Aires