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FAHR D180H, neues Projekt
- hubertauer
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Hallo Julian
Das Kennzeichen befestige ich mit Pop Nieten am Alu "Halteblech"
Betreffend Probefahrt, ich hoffe es klappt noch in diesem spätestens
Anfang August
Es sind noch etliche Treffen Richtung Herbst
LG Hubert Auer
aus Spaß an alter Landtechnik . . .
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- hubertauer
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Heute, nein gestern hat sich ein Drama abgezeichnet,
ich wollte die Ventile einstellen, erster Zylinder ging
eigentlich ganz gut. Dann der 2-te, 0.20 mm im Verdichtungs
OT eingestellt, eine Umdrehung auf das Überschneidungs OT
und siehe da, etwa 1.8 mm Luft Kipphebel zu Ventil.
Nun ging es los, was könnte das sein, die Dekompression,
eine Einstellung, Fehlergemacht . . .
Also, den Seitendeckel wieder auf, Nachsehen ob was sichtbar
ist. Von Auge nichts zu sehen.
Heute eine Messuhr geholt angebaut, Kontrolle der Nockenwelle,
o… Schande die hat einen Schlag von etwa (Gemessen) 1.6 mm
Und das obwohl der Motor noch lief Na Ja, wenigstens laufen
die Schrauben wie „Frisch Geölt“
Alles wurde vor dem Einbau Kontrolliert und bei
Bedarf aufgearbeitet, nur eben die Nockenwelle
nicht auf Rundlauf geprüft, nur per Optik
LG Hubert Auer
aus Spaß an alter Landtechnik . . .
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- hubertauer
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so, nach dem alles wieder zerlegt wurde,
konnte die Nockenwelle ausgebaut werden
Steuergehäuse und Riemenscheibe weg
Schwungrad Lagerdeckel
Das ist der vermeindliche Übeltäter
und nun der Beweis: Sch . . . . .
LG Hubert Auer
aus Spaß an alter Landtechnik . . .
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- nicoabele
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Hallo Hubert;
oh Mann, so ein Pech, da arbeitest du so sorgfältig und genau das einzige Teil, das gut aussah hat dann doch eine Macke und das stellt sich erst raus, wenn alles wieder montiert (und lackiert) ist, Sch... . Respekt vor deiner Geduld, ich lege in solchen Situationen gerne das Uhrmacherwerkzeug erstmal weg und "arbeite" die nächste halbe Stunde erstmal mit handlichen Dingen (Vorschlaghammer, Axt, ...)
Vielen Dank noch für deine tollen Bilder vom Überholen des Lenkgetriebes, an dem Punkt bin ich gerade angekommen und da (und nicht nur da) ist dein ausführlicher Bericht für mich als technischen Laien äusserst hilfreich.
Ich hätte da mal eine Frage: Wie schützt du die Teile vor Korrosion, die nicht lackiert sind (z.Bsp.: Gewindegänge)
Ach ja, und noch ne Frage: Auf Seite 12 deines Bericht stellst du die Frage, ob jemand wisse, welchen Zweck die Delle im Lüftungsblech hat, hast du da was rausgekriegt? Die Delle ist mir früher auch schon aufgefallen und durch deine Frage bin ich wieder darauf aufmerksam geworden. Eine Antwort kann ich leider nicht geben, habe mir die MWM Motoren in letzter Zeit aber wieder genauer angeschaut. Der AKD 112Z wurde ja auch zBsp.bei Fendt im F24L oder beim Bucher im D1800 eingebaut und mir ist da was aufgefallen, es gibt scheinbar unterschiedliche Einbaulagen des Anlassers, etwas tiefer als die Lichtmaschine (wie bei deinem Motor) und auf einer Linie mit der Lichtmaschine, dann ist die untere Serviceklappe frei zugänglich aber im Luftleitblech braucht es die Delle für den Magnetschalter des Anlassers. Das ist lediglich eine Beobachtung, die Motorenexperten dürfen gerne widersprechen
Schöne Grüsse
Nico
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- hubertauer
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Ja, so ist das Leben
Es tut in der Seele weh, die ganzen Verschraubungen, Dichtungen
und Kabel zu lösen und das ganze wieder zu trennen. Aber Kopf
hoch ich bin kein Kind von Traulichkeit, aus allen Sachen die man
erlebt, muss man das Positive sehen. Nachher kenne ich den Motor
in - und auswendig
Leider habe ich mich auf die Optik der Nockenwelle verlassen,
sie sah Optisch gut aus und der Traktor lief damit einwandfrei . .
Nun ist sie bei Dieter Rath, er versucht das ganze wieder In Ordnung zu Bringen.
Sollte das nicht klappen suche ich eine Gebrauchte, die aber vorher vermessen
wird
Wegen der Delle im Blech,
glaube ich auch, dess die Dalle für andere Hersteller gemacht
wurde, wie beim Bucher, da habe ich es auch gesehen da ist der Flansch
kleiner und der Anlasser näher beim Motor.
LG Hubert Auer
PS: viel Spaß noch bei deiner Restauration, es freut mich,
wenn mein Bericht dazu beiträgt
aus Spaß an alter Landtechnik . . .
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- jürgenmeyer
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Lieber Hubert,
ich sitze immer wieder vor dem Rechner und bewundere neidisch deine Arbeit. Die Arbeit am Schlepper ist perfekt, und dann die guten Bilder (wie machst du das? Bei mir würden nach kurzer Zeit nur noch Ölflecken auf der Linse sein.) Umd dann: Alles auseinander nehmen, reinigen, ggf. reparieren oder tauschen, zusammenbauen ...
Ich arbeite eher nach dem Motto: Wenn dat löpt, blos nich an rümtüddeln (Hochdeutsch: Don't touch a running system).
Zur Nockenwelle: So ist das Leben: Mal verliert man, mal gewinnen die anderen.
In diesem Sinne: Immer froh und heiter, wie der Frosch am Blitzableiter.
Liebe Grüße
Jürgen
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